

FQiX ist da: NIUs neue E-Moped-Serie erklärt
NIU schreibt ein neues Kapitel — und es sieht nach nichts aus, was vorher da war. FQiX ist die sportlichste und am besten vernetzte E-Moped-Serie der Marke. Nach der Weltpremiere auf der EICMA 2025 steht sie jetzt bei NIU-Händlern in Deutschland.
Wer die „Let's Ride"-Kampagne online gesehen hat, kennt die Energie. Dieser Beitrag ist die praktische Version: Was FQiX wirklich ist, wo FQiX 150 und FQiX 300 auseinandergehen — und welche Fragen Fahrerinnen und Fahrer vor dem Kauf am häufigsten stellen.
Was ist die NIU FQiX-Serie?
FQiX ist eine neue Designsprache für NIU — sportlicher, kantiger, urbaner als die bestehenden NQiX- und NQi-Reihen. Gebaut für eine Generation, die von ihrem Zweirad dasselbe erwartet wie von ihrem Smartphone: scharfes Design, echte Konnektivität, null Reibung im Alltag.
Jedes FQiX-Modell teilt dieselbe Kern-DNA:
- Ein kompromissloser X-förmiger LED-Scheinwerfer und kantige Karosserie
- Ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay für Tempo, Reichweite, Navigation und Anrufe auf einen Blick
- Die NIU Link Crown — ein Drehregler am Lenker für Menüs, Musik und Navigation, ohne die Hände vom Griff zu nehmen
- Heck-Radar mit Totwinkel-Warnung und automatischem Warnblinken bei Notbremsung
- GPS-Diebstahlschutz und Smart Unlock ohne Schlüssel (Bluetooth, App, NFC oder Code)
- Ein 31-Liter-Fach unter dem Sitz, in das ein ganzer Helm passt
- OTA-Updates — der Roller wird nach dem Kauf besser, nicht älter
Zwei Versionen starten zuerst: der FQiX 150 und der FQiX 300. Gleiche Design-DNA, unterschiedliche Führerscheinklassen, unterschiedliche Fahrer.
FQiX 150 oder FQiX 300 — welcher ist deiner?
Am einfachsten so gedacht: Der FQiX 150 ist für den Weg quer durch Berlin, Hamburg oder München gebaut. Der FQiX 300 ist für die, denen das nicht mehr reicht.

| FQiX 150 | FQiX 300 | |
|---|---|---|
| Führerscheinklasse | AM (50-cm³-Äquivalent) | A1 (125-cm³-Äquivalent) — in Deutschland auch mit B196 |
| Höchstgeschwindigkeit | 45 km/h | 80 km/h |
| Spitzenleistung | 3.800 W | 4.100 W |
| Reichweite | Bis zu 110 km mit zweitem Akku (einer inklusive) | Bis zu 110 km mit zwei Akkus (Serie) |
| Bremsen | Scheibenbremsen, CBS, TCS | Scheibenbremsen, ABS, TCS |
| Ladezeit | 3 Std. (ein Akku) / 6 Std. (beide) | 6 Std. (beide) |
| Startpreis | ab 2.499 EUR | ab 2.999 EUR |
Beide teilen dasselbe 95-kg-Chassis (ohne Akku), 31 Liter Stauraum, das 5"-TFT-Display und die NIU Link Crown. Der Unterschied liegt komplett im Antrieb — und in der Klasse, in der das Fahrzeug fährt.
Wenn du hauptsächlich in der Stadt unterwegs bist, keinen Motorradführerschein hast oder den günstigsten Einstieg willst: Der FQiX 150 deckt das ab — und mit dem zweiten Akku schließt er den Reichweitenabstand zum großen Bruder fast vollständig.
Wenn du A1 oder B196 hast, längere Strecken fährst oder in gemischtem Verkehr souverän überholen willst: Die 80 km/h Spitze und die zwei Serien-Akkus machen den FQiX 300 zum vollwertigen Alltagsfahrzeug — auch auf der Landstraße raus aus der Stadt.
Klasse AM, A1 und B196 — warum die Führerscheinfrage zuerst kommt
Genau hier steigen die meisten Erstkäufer aus. Deshalb einmal in Ruhe.
- Klasse AM gilt für Fahrzeuge bis 45 km/h — die „50-cm³-Klasse". In Deutschland ist AM in der Regel ab 16 Jahren möglich und in der Klasse B automatisch enthalten. Wer einen Autoführerschein hat, darf den FQiX 150 also ohne Zusatzprüfung fahren. Für die 25-km/h-Variante reicht eine Mofa-Prüfbescheinigung ab 15 Jahren.
- Klasse A1 gilt für 125-cm³-Äquivalente bis rund 11 kW und 80 km/h — hier sitzt der FQiX 300. A1 ist ab 16 Jahren möglich. Und die deutsche Besonderheit: Mit der Schlüsselzahl B196 darfst du als Inhaber eines Klasse-B-Führerscheins (mindestens fünf Jahre, ab 25 Jahren) nach einer Fahrschulschulung ohne weitere Prüfung 125er fahren — kein neuer Führerschein nötig. B196 gilt allerdings nur in Deutschland.
Praktischer Nebeneffekt der Klasse AM: Der FQiX 150 läuft mit Versicherungskennzeichen — keine Zulassung, keine Kfz-Steuer, keine Hauptuntersuchung. Der FQiX 300 wird als Leichtkraftrad regulär zugelassen. In Städten mit Umweltzonen und Diesel-Fahrverboten ist ein E-Moped ohnehin kein Thema: null lokale Emissionen, freie Fahrt.
Alter und Details unterscheiden sich je nach Bundesland und Einzelfall. Kläre die Anforderungen vor dem Kauf mit deiner Führerscheinstelle oder deinem NIU-Händler. Kurzfassung: FQiX 150 ist die niedrigere Einstiegshürde, FQiX 300 der Schritt danach.
Die Technik, die FQiX von einem „normalen" Moped trennt
NIU hat hier nicht einfach eine bestehende Plattform neu eingekleidet — die vernetzte Technik ist die eigentliche Geschichte.
NIU Link Crown. Ein physischer Drehregler am Lenker steuert das Display. Route ändern, Song skippen, Anruf annehmen — die Hände bleiben am Griff.
Heck-Radar und Totwinkel-Warnung. Beide Modelle beobachten die Spur hinter dir und melden Fahrzeuge im toten Winkel. Auf der Kantstraße im Berufsverkehr merkt man schnell, was das wert ist — und in dieser Preisklasse ist es selten.
5"-TFT-Display. Vollfarbig, mit Live-Fahrdaten, Benachrichtigungen und Navigation Abbiegung für Abbiegung.
NIU Energy Akkusystem. Beide Modelle fahren mit 72-V-/28-Ah-Lithium-Ionen-Akkus, rund 15,5 kg pro Pack, jeweils in etwa drei Stunden voll. Weil die Akkus herausnehmbar sind, laden sie an jeder Haushaltssteckdose — im Altbau im vierten Stock ohne Aufzug genauso wie in der Tiefgarage. Keine Wallbox, keine Ladesäule.
Smart Unlock. Bluetooth, NIU App, NFC oder Code. Du entscheidest, wie du aufs Fahrzeug kommst — ein klassischer Schlüssel ist nicht nötig.
FAQ: FQiX 150 und FQiX 300
Ist die FQiX-Serie schon verfügbar? Ja. Nach der Weltpremiere auf der EICMA 2025 ist FQiX bei teilnehmenden NIU-Händlern in Deutschland erhältlich.
Was unterscheidet FQiX 150 und FQiX 300? Führerscheinklasse und Höchstgeschwindigkeit. Der FQiX 150 ist ein AM-Moped mit 45 km/h, der FQiX 300 ein A1-Modell mit 80 km/h und mehr Spitzenleistung.
Wie weit komme ich mit einer Ladung? Beide Modelle sind mit bis zu 110 km angegeben. Der FQiX 150 erreicht diesen Wert mit dem optionalen zweiten Akku (einer ist im Lieferumfang), der FQiX 300 mit seinen zwei Serien-Akkus.
Wie lange lädt der Akku? Rund drei Stunden pro Akku, sechs Stunden für beide in der Doppel-Akku-Konfiguration.
Welchen Führerschein brauche ich? Der FQiX 150 fällt unter Klasse AM und ist in der Klasse B enthalten. Der FQiX 300 fällt unter A1 — oder unter B196, wenn du die Schulung gemacht hast. Details klärst du am besten mit deiner Führerscheinstelle oder deinem NIU-Händler.
Welche Sicherheitsfeatures hat FQiX? Heck-Radar mit Totwinkel-Warnung, automatisches Warnblinken bei Notbremsung, GPS-Diebstahlschutz, Scheibenbremsen bei beiden Modellen, dazu ABS beim FQiX 300 und CBS beim FQiX 150 — jeweils kombiniert mit Traktionskontrolle (TCS).
Wie viel Stauraum hat der FQiX? 31 Liter unter dem Sitz bei beiden Modellen — groß genug für einen ganzen Helm.
Gibt es eine Sonderedition? Ja — die FQiX Razer Edition, verfügbar für 150 und 300, entwickelt mit der Gaming-Marke Razer.
Finde deinen
FQiX 150 und FQiX 300 sind jetzt bei teilnehmenden NIU-Händlern in Deutschland erhältlich, weitere Märkte folgen. Finde einen Händler in deiner Nähe oder buche eine Probefahrt und spür den Unterschied selbst.































